28.05.2010
Wirtschaftsrat fordert Zustimmung zu ÖPP in Potsdam

Der Wirtschaftsrat Berlin-Brandenburg fordert die Stadtverordneten der Landeshauptstadt Potsdam auf, in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 02. Juni 2010 für die Sanierung der Schulinfrastruktur mit Hilfe Öffentlich-Privater Partnerschaften (ÖPP) zu stimmen. Nun gelte es, wenigstens das zweite Los, das das Humboldt- und Einsteingym-nasium sowie die Goethe-Schule umfasse, mit Hilfe dieser für die öffentlichen Kassen attrak-tiven Methode instand zu setzen, forderte der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates Berlin-Brandenburg, Claus-Peter Martens.

„Das Taktieren der Potsdamer Verwaltung ist in diesem Fall besonders unerträglich“, so Mar-tens weiter. Zunächst lasse man teure Gutachten für zwei Lose, die jeweils mehrere Schul-standorte umfassen, anfertigen und führe dann plötzlich eine Brandschau durch, mit der man die konventionelle Sanierung des ersten Loses rechtfertigt. Der Landesvorsitzende: „Wa-rum die Brandschau erst oder gerade jetzt durchgeführt wurde, ist äußerst fragwürdig.“ Es drang lediglich an die Öffentlichkeit durch, dass die Prüfung beider Lose zum positiven Ergebnis im Sinne der ÖPP-Realisierung geführt hat. Somit könnte ein privates Unternehmen die Bau- und Betriebsmaßnahmen wirtschaftlicher durchführen als die öffentliche Hand. Es müsse schon einen Grund haben, warum das Finanzdezernat und der Kommunale Immobi-lienservice die Gutachten bislang nicht einmal allen Stadtverordneten zur Verfügung gestellt habe. Eine konventionelle Realisierung gehe auch immer mit der Aufnahme eines Kommu-nalkredites einher und ob dieses Prozedere wirklich die angekündigte Zeitersparnis gegen-über der ÖPP-Realisierung biete, werde sich erst zeigen.

Die Sanierung im Rahmen eines ÖPP-Projektes biete vielfältige Vorteile, so Martens. Der hier zum Tragen kommende Lebenszyklusansatz bedeute, dass der private Partner bei der Sanie-rung nicht die billigsten, sondern qualitativ hochwertige Baustoffe und Systeme verwende, da diese in der nachfolgenden Wartung kostengünstiger seien und im Falle von Dämmstof-fen und Heizsystemen auch Energie sparten, was konkret durch Gutachten belegt sei.

Anders als beim konventionellen Betrieb, bei dem Schäden je nach Finanzlage bearbeitet würden, könne man mit Hilfe von ÖPP hohe Folgekosten vermeiden. Dies würde dadurch er-reicht, dass Reparaturen zum optimalen Zeitpunkt durchgeführt und Schäden umgehend behoben würden. Martens wies abermals auf die vielen positiven Beispiele aus anderen Städten und Kommunen – wie etwa die umfassende Schulsanierung in der Stadt Magdeburg – hin, die für die erfolgreiche Kooperation der Öffentlichen Hand mit der Privatwirtschaft im Rahmen von ÖPP-Projekten stünden.

 

Kontakt:

Thorsten Golm
Landesgeschäftsführer Wirtschaftsrat Deutschland
Landesverband Berlin-Brandenburg
Habersaathstraße 58, D-10115 Berlin
Telefon: 030/ 89 40 83 05
Telefax: 030/ 89 40 83 07
E-Mail: presse-lvb@wirtschaftsrat.de


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Tag der Deutschen Bauindustrie: Dr. Peter Ramsauer
Am Tag der Deutschen Bauindustrie sprach Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer über das Thema: "Öffentlich-Private Partnerschaften".

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29.04.2010
Positionspapier "ÖPP im Hochbau: Argumente gegen Vorurteile"

Trotz des Erfolges für Öffentlich Private Partnerschaften in den vergangenen Jahren – seit 2003 wurden insgesamt 140 Hochbauprojekte mit einem Investitionsvolumen von knapp 4 Milliarden Euro vergeben – hat sich das öffentliche Meinungsklima deutlich verschlechtert.

Daher hat der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie einen Argumentationsleitfaden „Öffentlich Private Partnerschaften (ÖPP) im Hochbau - Argumente gegen Vorurteile“ entwickelt, in dem die häufigsten Vorurteile gegenüber Öffentlich Privaten Partnerschaften aufgezeigt und widerlegt werden.

Dieser Argumentationsleitfaden steht Ihnen hier zu Verfügung.

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18.03.2010
Jurecka "Verkehrswegefinanzierung auf Nutzerfinanzierung umstellen"

„Um den schleichenden Substanzverzehr der Verkehrsinfra­struktur zu stoppen, darf der Ausbau und die Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur nicht den Zufäl­ligkeiten und Zwängen der Haushaltspolitik überlassen werden.“

Dafür sprach sich Dipl. Ing. Roland Jurecka, stellv. Vorsitzender des Arbeitskreises "Öffentlich Private Partnerschaften" des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Mitglied des Vorstandes der Strabag SE, in seiner Rede zum 10. Betriebswirtschaftlichen Symposium-Bau am 17. März 2010 in Weimar aus.

Die deutsche Bauindustrie plädiere für die Umstellung der Verkehrswegefinanzierung von der bisherigen Haushalts- bzw. Steuerfinanzierung auf eine Nutzerfinanzierung. Zudem müssen alle noch vorhandenen Effizienzreserven, u.a. über die Umsetzung von ÖPP-Vorhaben, gehoben werden. Dazu seien die ÖPP-Verkehrsprojekte auf der Basis der gesammelten Erfahrungen weiter zu entwickeln.


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17.03.2010
Präsident Bodner: "ÖPP hat sich gegen Wirtschafts- und Kapitalmarktkrise behauptet"

"Im öffentlichen Hochbau war 2009 das zweitaktivste Jahr seit Beginn der ÖPP-Initiative. So konnte das Vorjahresergebnis gemessen an Anzahl und Investitionsvolumen der neu abgeschlossenen Verträge deutlich übertroffen werden. Im Verkehrswegebau wurde im vergangenen Jahr das Niveau des Jahres 2008 nicht ganz erreicht, dennoch kann sich mit einem großvolumigen A-Modell-Projekt und zwei Kommunal- bzw. Landesstraßenprojekten auch das Ergebnis im Verkehrssektor sehen lassen."

Dies erklärte Dipl.-Ing. Herbert Bodner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Vorstandsvorsitzender der Bilfinger Berger AG in seiner Rede zum 10. Betriebswirtschaftlichen Symposium-Bau am 17. März 2010 in Weimar.


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01.02.2010
"Der ÖPP-Markt kommt wieder in Schwung!"

Öffentlich Private Partnerschaften geraten immer stärker unter Beschuss. Die Kritik wird vor allem von privatisierungskritischen Organisationen und den Medien verbreitet.

Im folgenden Interview bezieht Hans-Joachim Wegner, Geschäftsführer der Deka Kommunal Consult GmbH, zu einigen Behauptungen der ÖPP-Gegner Stellung.


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26.01.2010
Dr. Noé zu ÖPP im Hochbau:                   Nutzer, Auftraggeber und Auftragnehmer sind äußerst zufrieden
Der deutsche Markt für ÖPP-Projekte im öffentlichen Hochbau hat sich 2009 gut gegen die Wirtschafts- und Kapitalmarktkrise behaupten können: Die Zahl der zugeschlagenen Projekte und das dahinterstehende Investitionsvolumen lag sogar über dem  Vorjahresniveau. Zu dieser Einschätzung kommt Dr. rer. pol. Peter Noé, Vorsitzender des Arbeitskreises "Öffentlich Private Partnerschaften" des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Mitglied des Vorstands der HOCHTIEF AG, anlässlich der  Veröffentlichung der vierten Projektbroschüre "ÖPP im öffentlichen Hochbau - Eine Idee wird Realität". In der Broschüre werden die aktuellen ÖPP-Projekte in Deutschland 2008/2009 sowie laufende Projekte im Betrieb vorgestellt.

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Durch das Vergaberechtsmodernisierungsgesetz wurde § 97 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) neu gefasst. Die Folge ist die Verunsicherung öffentlicher Auftraggeber und privater Auftragnehmer von ÖPP-Projekten. Der aktuelle PPP-Kommentar der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH schafft Klarheit.


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Im folgenden Interview nimmt Dr. Marc Hennemann, Direktionsleiter Public Private Partnership der STRABAG Real Estate GmbH, zu den Äußerungen des Rechnungshofes Baden-Württemberg Stellung.

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