01.06.2010
Neue Hauptschule für Velbert-Mitte: Vertrag über das PPP-Projekt wurde unterzeichnet

Heute erfolgte die Vertragsunterzeichnung für das erste PPP-Projekt der Stadt Velbert, das heißt für ein Projekt, dass im Rahmen eines Public Private Partnership (zu deutsch: einer öffentlich privaten Partnerschaft) realisiert wird. Bürgermeister Stefan Freitag und der 1. Beigeordnete Holger Richter erteilten durch ihre Unterschrift unter den Vertrag der MBN Bau AG, Georgsmarienhütte, den Auftrag zur Planung und schlüsselfertigen Errichtung sowie zum Betrieb, der Instandhaltung sowie der Finanzierung der „Hauptschule in Velbert-Mitte“ über 25 Jahre. Seitens der MBN Bau AG unterzeichnete das Mitglied der Geschäftsführung, Stefan Fritsche, den Vertrag. Die neue Hauptschule ist der zukünftige Standort der Hauptschule "Am Baum", die ihr altes Gebäude aus baulichen Gründen aufgeben musste. Nach der Auflösung der Pestalozzischule zum Ende des laufenden Schuljahres, werden auch deren Schüler zukünftig in der neuen Schule beschult.

Die Baukosten betragen rund 10 Millionen Euro. Die Stadt Velbert zahlt für die Nutzung der Schule ein jährliches Leistungsentgelt. Darin enthalten sind neben den Planungs- und Baukosten auch die Betriebs- und Finanzierungskosten. Das Gebäude bleibt während der gesamten Vertragslaufzeit Eigentum der Stadt Velbert.

Die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zwischen der PPP-Variante und einer konventionellen Eigenrealisierung (PSC) der Maßnahme weist einen wirtschaftlichen Vorteil von mehr als 20 Prozent aus. Dies kommt dem hohen Haushaltsdefizit der Stadt Velbert, das einen Bau in Eigenregie nahezu unmöglich macht, entgegen.

Dem Auftrag lag ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb zu Grunde. Die Betreuung des Vergabeverfahrens erfolgte durch das Beratungsteam Assmann Beraten+Planen, Alfen Consult und Wolter-Hoppenberg.

In 15 Monaten Ausführungszeit entsteht ein innovatives und zeitgemäßes viergeschossiges, nicht unterkellertes Schulgebäude mit einer Bruttogrundfläche von rund 7.650 qm. Ab dem Schuljahr 2011/2012 werden dann nahezu 540 Schüler unterrichtet und betreut. Durch die integrierte Mensa (rund 270 Essensausgaben) ist eine Ganztagesnutzung der Schule sichergestellt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Ganztagesbereich getrennt von den restlichen Bereichen (Schule, Verwaltung) für externe Veranstaltungen zu nutzen.

Die Schule des 21. Jahrhunderts soll nicht nur Lern- sondern zunehmend mehr Lebensraum für die Schüler sein. Die Architektur verbindet Ästhetik mit Funktionalität. So werden die Schüler beispielsweise zukünftig an hochmodernen interaktiven Whiteboards unterrichtet, welche die ausgedienten Kreidetafeln ersetzen.
Die Entwurfs- und Ausführungsplanung wird durch das pbr Planungsbüro Rohling AG, Architekten und Ingenieure, Osnabrück (Architekt Stefan Scholz) abgewickelt. Die Bauausführung sowie die gesamten Betriebsleistungen erbringt die MBN Bau AG als Komplettanbieter. Die Finanzierung wird unter anderem durch ein KfW-Darlehn über die NordLB, Girozentrale Hannover, sichergestellt.

Zu den Betriebsleistungen gehören neben der Wartung und Instandhaltung des Gebäudes auch die Hausmeisterdienste, die Wach- und Sicherheitsdienste sowie die Reinigung und Pflege des Gebäudes und der Außenanlagen. Die MBN stellt dafür eine CAFM Software zur Verfügung, die alle Leistungen eines modernen Facility Managements enthält. So ist eine absolut transparente Zusammenarbeit im Sinne eines PPP-Projektes möglich.

 

Quelle: www.velbert.de


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Tag der Deutschen Bauindustrie: Dr. Peter Ramsauer
Am Tag der Deutschen Bauindustrie sprach Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer über das Thema: "Öffentlich-Private Partnerschaften".

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29.04.2010
Positionspapier "ÖPP im Hochbau: Argumente gegen Vorurteile"

Trotz des Erfolges für Öffentlich Private Partnerschaften in den vergangenen Jahren – seit 2003 wurden insgesamt 140 Hochbauprojekte mit einem Investitionsvolumen von knapp 4 Milliarden Euro vergeben – hat sich das öffentliche Meinungsklima deutlich verschlechtert.

Daher hat der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie einen Argumentationsleitfaden „Öffentlich Private Partnerschaften (ÖPP) im Hochbau - Argumente gegen Vorurteile“ entwickelt, in dem die häufigsten Vorurteile gegenüber Öffentlich Privaten Partnerschaften aufgezeigt und widerlegt werden.

Dieser Argumentationsleitfaden steht Ihnen hier zu Verfügung.

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18.03.2010
Jurecka "Verkehrswegefinanzierung auf Nutzerfinanzierung umstellen"

„Um den schleichenden Substanzverzehr der Verkehrsinfra­struktur zu stoppen, darf der Ausbau und die Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur nicht den Zufäl­ligkeiten und Zwängen der Haushaltspolitik überlassen werden.“

Dafür sprach sich Dipl. Ing. Roland Jurecka, stellv. Vorsitzender des Arbeitskreises "Öffentlich Private Partnerschaften" des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Mitglied des Vorstandes der Strabag SE, in seiner Rede zum 10. Betriebswirtschaftlichen Symposium-Bau am 17. März 2010 in Weimar aus.

Die deutsche Bauindustrie plädiere für die Umstellung der Verkehrswegefinanzierung von der bisherigen Haushalts- bzw. Steuerfinanzierung auf eine Nutzerfinanzierung. Zudem müssen alle noch vorhandenen Effizienzreserven, u.a. über die Umsetzung von ÖPP-Vorhaben, gehoben werden. Dazu seien die ÖPP-Verkehrsprojekte auf der Basis der gesammelten Erfahrungen weiter zu entwickeln.


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17.03.2010
Präsident Bodner: "ÖPP hat sich gegen Wirtschafts- und Kapitalmarktkrise behauptet"

"Im öffentlichen Hochbau war 2009 das zweitaktivste Jahr seit Beginn der ÖPP-Initiative. So konnte das Vorjahresergebnis gemessen an Anzahl und Investitionsvolumen der neu abgeschlossenen Verträge deutlich übertroffen werden. Im Verkehrswegebau wurde im vergangenen Jahr das Niveau des Jahres 2008 nicht ganz erreicht, dennoch kann sich mit einem großvolumigen A-Modell-Projekt und zwei Kommunal- bzw. Landesstraßenprojekten auch das Ergebnis im Verkehrssektor sehen lassen."

Dies erklärte Dipl.-Ing. Herbert Bodner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Vorstandsvorsitzender der Bilfinger Berger AG in seiner Rede zum 10. Betriebswirtschaftlichen Symposium-Bau am 17. März 2010 in Weimar.


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01.02.2010
"Der ÖPP-Markt kommt wieder in Schwung!"

Öffentlich Private Partnerschaften geraten immer stärker unter Beschuss. Die Kritik wird vor allem von privatisierungskritischen Organisationen und den Medien verbreitet.

Im folgenden Interview bezieht Hans-Joachim Wegner, Geschäftsführer der Deka Kommunal Consult GmbH, zu einigen Behauptungen der ÖPP-Gegner Stellung.


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26.01.2010
Dr. Noé zu ÖPP im Hochbau:                   Nutzer, Auftraggeber und Auftragnehmer sind äußerst zufrieden
Der deutsche Markt für ÖPP-Projekte im öffentlichen Hochbau hat sich 2009 gut gegen die Wirtschafts- und Kapitalmarktkrise behaupten können: Die Zahl der zugeschlagenen Projekte und das dahinterstehende Investitionsvolumen lag sogar über dem  Vorjahresniveau. Zu dieser Einschätzung kommt Dr. rer. pol. Peter Noé, Vorsitzender des Arbeitskreises "Öffentlich Private Partnerschaften" des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Mitglied des Vorstands der HOCHTIEF AG, anlässlich der  Veröffentlichung der vierten Projektbroschüre "ÖPP im öffentlichen Hochbau - Eine Idee wird Realität". In der Broschüre werden die aktuellen ÖPP-Projekte in Deutschland 2008/2009 sowie laufende Projekte im Betrieb vorgestellt.

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PPP-Kommentar

Mittelstandsgerechte Gestaltung von ÖPP-Projekten

Die Einbindung des Mittelstandes in die Realisierung von ÖPP-Projekten wird häufig kontrovers diskutiert. Der PPP-Kommentar des Rechtsanwalts Dr. Thomas Mösinger, HFK Rechtsanwälte - Heiermann Franke Knipp, zeigt, wie ÖPP-Vergabeverfahren gestaltet werden können, damit mittelständische Unternehmen gute Chancen auf eine Zuschlagserteilung erhalten.


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PPP-Kommentar

Auswirkungen der neuen Mittelstandsklausel des § 97 Abs. 3 GWB auf ÖPP-Projekte

Durch das Vergaberechtsmodernisierungsgesetz wurde § 97 Abs. 3 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) neu gefasst. Die Folge ist die Verunsicherung öffentlicher Auftraggeber und privater Auftragnehmer von ÖPP-Projekten. Der aktuelle PPP-Kommentar der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH schafft Klarheit.


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Entwicklung des PPP-Marktes von 2003 bis 2009

Hier können Sie die Grafik zur Entwicklung des PPP-Marktes in Deutschland von 2003 bis 2009 herunterladen.


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"An ABC-Ausschreibungen würden wir uns nicht beteiligen!"
Im folgenden Interview nimmt Dr. Marc Hennemann, Direktionsleiter Public Private Partnership der STRABAG Real Estate GmbH, zu den Äußerungen des Rechnungshofes Baden-Württemberg Stellung.

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PPP-Positionspapiere

Der Hauptverband hat zu den Themen

Positionspapiere erarbeitet.

Diese können Sie hier herunterladen.


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PPP-Musterverträge
Hier können Sie die Musterverträge zum PPP-Inhabermodell und zum PPP-Vermietungsmodell herunterladen.

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Ausschreibungen im EU Amtsblatt
Hier gelangen Sie zu den aktuellen europaweiten Ausschreibungen im Tenders Electronic Daily (TED) - Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Unon

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PPP-Newsletter
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