28.07.2010
A1 Bremen-Hamburg:<br>Innovative Premiere beim Asphaltstraßenbau

Beim Ausbau der Bundesautobahn A1 zwischen Bremen und Hamburg sorgte eine „Welturaufführung“ in den vergangenen zwei Wochen bei der Kompaktasphaltstraßenfertigung für großes Aufsehen in der Fachwelt und bei potenziellen Auftraggebern. Der JOHANN BUNTE Bauunternehmung GmbH & Co. KG (Papenburg) ist es nach eigenen Angaben als weltweit erstem Straßenbauer gelungen, mit dem Kompaktmodul-Verfahren und dem InlinePave-Verfahren zwei bewährte unterschiedliche Herstellungsmethoden in einem gleichzeitig vollzogenen, gestaffelten Einbauvorgang „heiß in heiß“ erfolgreich zu kombinieren.

„Dadurch ist die Herstellung der 14,50 Meter breiten Fahrbahndecke in Kompaktasphaltbauweise erstmals ohne die sonst übliche Nahtstelle möglich geworden“, sagte Helmut Renze, technischer Geschäftsführer der BUNTE-Gruppe, bei der Begutachtung der Teilstrecken zwischen Hollenstedt und Heidenau (7 Kilometer) sowie dem Autobahndreieck Buchholz und Rade (2 Kilometer). Die BUNTE-Gruppe baut zusammen mit Bilfinger Berger das 72,5 Kilometer lange Autobahnteilstück aus.

Die innovative Bauweise ermögliche die nahtlose Fertigung von Kompaktasphaltdecken bis zu einer Breite von 20 Metern. Bislang seien Kompaktasphaltdecken nahtlos nur mit einer Breite von bis zu 11,50 Metern problemlos herzustellen gewesen. Die Kombination beider Verfahren war von Fachleuten als große Herausforderung angesehen worden. Insbesondere der nach der Ausbringung notwendige Höhenausgleich, der durch die unterschiedlichen Verdichtungsgrade entsteht, ist laut Renze als problematisch betrachtet worden: „Uns ist es aber durch unsere jahrelange Erfahrung sowie durch unsere exzellenten Fachleute gelungen, diese Aufgabe zu meistern.“


Durch die innovative Bauweise erhöhe sich die Qualität und Haltbarkeit der Fahrbahn im Vergleich zur konventionellen Kompaktasphaltbauweise deutlich. Zudem werde die Bauzeit um 40 bis 50 Prozent verkürzt, betonte Renze im Hinblick auf die damit verbundene Verkehrsentlastung entlang der A1, die bis Ende 2012 fertiggestellt werden soll: „Damit steigern wir die Wirtschaftlichkeit in einem erheblichen Maß.“ In den kommenden zwei Jahren werde das neue Verfahren auf weiteren A1-Teilstrecken zwischen Hamburg und Bremen mit einer Gesamtlänge von 20 bis 25 Kilometern zum Einsatz kommen.

Zufrieden zeigten sich angesichts der erstklassigen Qualität und des reibungslosen Bauablaufs der Geschäftsführer der A1 mobil GmbH & Co. KG, Lutz Hoffmann. Die private Projektgesellschaft A1 mobil mit den Gesellschaftern Bilfinger Berger, John Laing und Bunte finanziert den Autobahnausbau und betreibt die Strecke über einen Zeitraum von 30 Jahren. Es ist das derzeit größte Public-Private-Partnership-Projekt in Deutschland.

Durch die Kombination der Herstellungsverfahren könnten zudem fast ganzjährig Straßen mit Kompaktasphalt gebaut werden. Bislang sind nach Angaben von Renze aufgrund der kritischen Witterungsbedingungen vom Herbst bis zum Ende des Winters die Arbeiten in der Regeln nicht möglich: „Dadurch eröffnen sich uns ganz neue Zeitfenster und Möglichkeiten beim Bauablauf.“ Die BUNTE-Gruppe habe mit der erfolgreichen Kombinationen der Bauverfahren ihren Ruf als führender und innovativer Baupartner im Straßenbau weiter gestärkt. Bereits 2004 haben die Papenburger in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Dynapac den ersten Kompaktmodulfertiger der 2. Generation entwickelt. Im selben Jahr hat BUNTE als weltweit erstes Bauunternehmen mit dem Dynapac-Großgerät einen zehn Kilometer langen Bauabschnitt auf der Autobahn A31 zwischen Bad Bentheim und Ochtrup Nord in einer Breite von 11,50 Metern nahtlos in Kompaktasphaltbauweise hergestellt.

Im Frühjahr dieses Jahres habe BUNTE zudem einen Fertiger der Firma Wirtgen (Vögele) angeschafft, der Kompaktasphaltdecken im sogenannten InLine-Pave-Verfahren herstellt. Dieses Verfahren sei insbesondere für den Bau von Bundes- und Landesstraße entwickelt worden. BUNTE habe sich für die Anwendung beider Verfahren entschieden, da die Papenburger sowohl beim Bau von Autobahnen als auch von Bundes- und Landesstraßen langfristig gut ausgelastet seien. So werde der InlinePave-Fertiger in den kommenden Wochen auch auf der Landesstraße 192 in Schleswig-Holstein eingesetzt, die auf einer Teilstrecke von 30 Kilometern ebenfalls in Form einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft ausgebaut wird.

 

Die Bilder zeigen den gestaffelten Einbau auf der A1 Hamburg – Bremen.
Fotos: JOHANN BUNTE Bauunternehmung GmbH & Co. KG


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Tag der Deutschen Bauindustrie: Dr. Peter Ramsauer
Am Tag der Deutschen Bauindustrie sprach Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer über das Thema: "Öffentlich-Private Partnerschaften".

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29.04.2010
Positionspapier "ÖPP im Hochbau: Argumente gegen Vorurteile"

Trotz des Erfolges für Öffentlich Private Partnerschaften in den vergangenen Jahren – seit 2003 wurden insgesamt 140 Hochbauprojekte mit einem Investitionsvolumen von knapp 4 Milliarden Euro vergeben – hat sich das öffentliche Meinungsklima deutlich verschlechtert.

Daher hat der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie einen Argumentationsleitfaden „Öffentlich Private Partnerschaften (ÖPP) im Hochbau - Argumente gegen Vorurteile“ entwickelt, in dem die häufigsten Vorurteile gegenüber Öffentlich Privaten Partnerschaften aufgezeigt und widerlegt werden.

Dieser Argumentationsleitfaden steht Ihnen hier zu Verfügung.

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18.03.2010
Jurecka "Verkehrswegefinanzierung auf Nutzerfinanzierung umstellen"

„Um den schleichenden Substanzverzehr der Verkehrsinfra­struktur zu stoppen, darf der Ausbau und die Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur nicht den Zufäl­ligkeiten und Zwängen der Haushaltspolitik überlassen werden.“

Dafür sprach sich Dipl. Ing. Roland Jurecka, stellv. Vorsitzender des Arbeitskreises "Öffentlich Private Partnerschaften" des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Mitglied des Vorstandes der Strabag SE, in seiner Rede zum 10. Betriebswirtschaftlichen Symposium-Bau am 17. März 2010 in Weimar aus.

Die deutsche Bauindustrie plädiere für die Umstellung der Verkehrswegefinanzierung von der bisherigen Haushalts- bzw. Steuerfinanzierung auf eine Nutzerfinanzierung. Zudem müssen alle noch vorhandenen Effizienzreserven, u.a. über die Umsetzung von ÖPP-Vorhaben, gehoben werden. Dazu seien die ÖPP-Verkehrsprojekte auf der Basis der gesammelten Erfahrungen weiter zu entwickeln.


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17.03.2010
Präsident Bodner: "ÖPP hat sich gegen Wirtschafts- und Kapitalmarktkrise behauptet"

"Im öffentlichen Hochbau war 2009 das zweitaktivste Jahr seit Beginn der ÖPP-Initiative. So konnte das Vorjahresergebnis gemessen an Anzahl und Investitionsvolumen der neu abgeschlossenen Verträge deutlich übertroffen werden. Im Verkehrswegebau wurde im vergangenen Jahr das Niveau des Jahres 2008 nicht ganz erreicht, dennoch kann sich mit einem großvolumigen A-Modell-Projekt und zwei Kommunal- bzw. Landesstraßenprojekten auch das Ergebnis im Verkehrssektor sehen lassen."

Dies erklärte Dipl.-Ing. Herbert Bodner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und Vorstandsvorsitzender der Bilfinger Berger AG in seiner Rede zum 10. Betriebswirtschaftlichen Symposium-Bau am 17. März 2010 in Weimar.


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01.02.2010
"Der ÖPP-Markt kommt wieder in Schwung!"

Öffentlich Private Partnerschaften geraten immer stärker unter Beschuss. Die Kritik wird vor allem von privatisierungskritischen Organisationen und den Medien verbreitet.

Im folgenden Interview bezieht Hans-Joachim Wegner, Geschäftsführer der Deka Kommunal Consult GmbH, zu einigen Behauptungen der ÖPP-Gegner Stellung.


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26.01.2010
Dr. Noé zu ÖPP im Hochbau:                   Nutzer, Auftraggeber und Auftragnehmer sind äußerst zufrieden
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